13. März 2019

Raclette-Essen im Service-Haus

 

Eigentlich ist Raclette-Essen ja etwas für kalte und lange Winterabende, aber wenn man sich unser Sturm- und Regen-Wetter zur Zeit ansieht, war es genau richtig, denn frühlingshaft ist es zur Zeit wahrlich nicht. Und Raclette hinterlässt immer  ein herrlich behagliches Gefühl.

 

Und so versammelten sich 4 Inner-Wheelerinnen und 11 MSE-Mitglieder wieder um die Tische, um miteinander bei Pellkartoffeln, Käse, Schinken, Pilzen Tomaten und Vielem mehr gemütlich zu speisen, auch ein Gläschen Wein durfte nicht fehlen. So wurde eifrig gepellt und ein Pfännchen nach dem anderen verschwand unter dem Grill.

 

Auch ein manchmal etwas verbrannter Inhalt (man konnte es auch riechen) tat der guten Stimmung an den Tischen keinen Abbruch und es wurde fröhlich weiter gebrutzelt. Dass es allen Teilnehmern gut gemundet hatte, konnte man an den schnell leer werdenden Tellern sehen. Aber auch gute Gespräche kamen nicht zu kurz.

 

Leider ging dieser Nachmittag wieder viel zu schnell vorbei, aber jeder ging, so denke ich, mit einem guten und satten Gefühl nach Haus.

Bärbel Buck

11. April 2018

Besuch im Niedersächsischen Landesmuseum

 

 

Am 11. April 2018 waren wir zu Gast im Landesmuseum.

 

Dort hat uns Dr. Thomas Andratschke durch die Ausstellung "Romantische Blicke" geführt. Das waren 50 Handzeichnungen aus dem Kupferstichkabinett der Landesgalerie, die im ganzen 19. Jahrhundert, und nicht nur zwischen 1800 und 1840, dem eigentlichen Zeitraum der romantischen Epoche, entstanden sind.

 

Die Ausstellung hat gezeigt, wie vielfältig die Zeichentechniken damals waren. Das betrifft die Zeichenmittel, von Tusche zu Kreide, Kohle, Feder und Bleistift, die Vielfalt der Bildausschnitte, von der minutiösen Detailstudie eines Blattwerks bis zum Panorama, und dem Themenreichtum der Künstler.

 

Sie reichen von reinen Landschaften, die schon damals sehr abstrakt sein konnten, wie etwa bei Karl Blechen, einem Pionier der deutschen Freilichtmalerei, bis zu komplizierten historischen Darstellungen, die traditionell dem christlichen Glauben, damals zunehmend auch die deutsche Geschichte betrafen, wie sie in den Heldenepen des hohen Mittelalters, etwa dem Nibelungenlied oder Wolfram von Eschenbachs "Parsival", beschrieben sind. Dabei war von "Nazarenern", "Deutsch-Römern" und der Düsseldorfer Akademie, von Künstler wie Franz Pforr oder Johann Gottfried Schadow die Rede.

 

Thomas Andratschke

17. Oktober 2018

Besuch auf der INFA

 

Wieder einmal waren wir zu Gast auf der INFA, und schauten uns nach den ausgestellten Hausfrauen um…

 

10 Personen an der Zahl  machten sich bei  ungewöhnlich sommerlichem  Oktoberwetter auf den Weg zur Messe.

 

Nachdem wir den ÜSTRA-Fahrplan wieder einmal ein wenig ins Wanken gebracht haben (2 Rolli in einer Tür – wir lernen es nie)  und auch die Frage des Eintritts auf  das Gelände zum Erstaunen aller (oder lag es am Charme einer einzelnen Dame ?) so flott wie nie zuvor reibungslos ablief, verloren wir uns in „Grüppchen“ aber doch schnell in den Gängen und Wirrungen der Hallenflächen.

 

Wenn es darum geht, im Schwarzwaldhaus zum gemütlichen Abschluss zusammen zu kommen, dann sind sie aber alle wieder dabei. Der 3. Vorsitzende fiel mit seiner Getränkeauswahl mal wieder auf, es musste ein Bier aus dem Schwarzwald sein – ein hannoversches hätte einfach nicht zu diesem Ambiente gepasst. Zwiebelkuchen, Käse- und Schinkenplatte, aber auch Apfelschorle oder Aqua Minerale rundeten die Speisefolge am Tisch ab.

 

Für den Bericht zu diesem Ereignis stellte sich die Frage, „wer schreibt denn eigentlich den Bericht?“ – Der 3. Vorsitzende versuchte noch, den Ball wieder zurückzugeben – vergebens, die Fragestellerin  war nicht davon zu überzeugen, diese Zeilen selber zu verfassen.

 

Nun ja, dann muss sie halt damit rechnen, dass diese Zeilen am Abend des Gruppentreffens schon auf ihrem Rechner angekommen sind. Andere Berichte brauchen ja manchmal ein  wenig länger... Gegen 18.00 Uhr  waren wir dann wieder zuhause.

 

  Holger Riekenberg

12. September 2018    

„Besichtigung der Marktkirche

 

 

Unter  unerwartet  reichhaltiger Beteiligung aus Kreisen der MSE und IW-Damen, welche in der letzten Zeit auch mal in der Überzahl gewesen sind, fand dieses Treffen statt. Wir fuhren mit der Stadtbahn bis in das Herz Hannovers. Vom Kröpcke bis zur Marktkirche waren dann nur noch ein paar Meter Fußmarsch bzw. rollender Weise zu überbrücken.

 

Dort angekommen, führte uns Frau Wrede durch die Marktkirche, wobei Sie aber bewusst darauf verzichtete, uns die umfangreichen geschichtsträchtigen Daten zur Entstehung der Marktkirche schon aus Zeiten vor Martin Luther, darzulegen. Sie verteilte Fotopostkarten, welche wir im Kirchenschiff dort ablegen sollten, wo wir Fragen oder Anekdoten zu der jeweiligen Kirchenkunst; Orgel oder den zwei Taufbecken haben. Auf diesem Wege erfuhren wir einiges über Künstler, welche ihre Objekte an ganz bestimmten Orten innerhalb des Kirchenschiffs aufgestellt haben wollten. Aber auch über die zwei Taufbecken, wobei eines aus der Gemeinde der Aegidienkirche stammt, dessen Gotteshaus den 2. Weltkrieg nicht überdauert hat.

 

An diese dunkle Zeit anschließend baute Architekt Oesterlein bis in das Jahr 1952 die ausgebombte Marktkirche wieder auf. Leider sind große Teile der Kirchenfenster  durch die Bombenangriffe  unwiederbringlich vernichtet worden.  Da hilft es wenig, wenn ein gewisser Herr Schröder ein Kirchenfenster der Marktkirche schenken will.

 

Frau Wrede berichtete viel über die Orgellandschaft der Marktkirche. Insbesondere darüber, dass ein gewisser Schokoladenhersteller  sich an der großen Orgel  aus dem Jahre 1954 beteiligt hat. Dies ist unverkennbar an den Gestaltungsornamenten erkennbar. Das sehr empfindliche  Altarbild wiederum ist eine Dauerleihgabe des Landesmuseums (ehem. Provinzialmuseums) Hannover.

 

An diese informative Stunde anschließend, begaben wir uns zum Kaffeetrinken, im 2. OG des ÜSTRA -Kundenzentrums.                                                       

Holger Riekenberg

14. Februar 2018                  

Ein „märchenhafter“ Nachmittag im Servicehaus

 

Nach einer gemütlichen Kaffeerunde mit von den Inner Wheelerinnen selbstgebackenen Kuchen und kurzweiligen Gesprächen entführt uns Gräfin von Arnim in das geheimnisvolle wundersame Reich der Märchen.

 

Gräfin von Arnim ist Mitglied im Inner Wheel Club Hannover Maschsee. Sie ist ausgebildete Märchenerzählerin und erfreut ihre Zuhörer gerne mit frei vorgetragenen Erzählungen voller Phantasie und Wunder. Dabei gibt sie den Figuren verschiedene Stimmen, verändert immer mal wieder ihre Mimik und gestikuliert mit Leichtigkeit und viel Einfühlungsvermögen.

 

Uns erzählt Gräfin von Arnim unter anderem das Märchen „Der Prinz und der Drache“, das – zusammengefasst – in etwa folgenden spannenden Verlauf nimmt:

Ein Prinz bekommt von einem Drachen die Chance, am Leben gelassen zu bleiben, wenn er ihm die richtige Antwort auf die Frage bringt: „Was ist für Frauen wirklich das Wichtigste“. Der Prinz befragt sodann jede Frau im Schloss, was ihr wichtig sei, von der Königin bis zur einfachen Magd. Er bekommt viele völlig unterschiedliche Antworten, so dass er der Verzweiflung nahe ist. Man rät ihm schließlich, eine alte weise Hexe im Sumpf zu befragen. Sie versichert ihm, die Antwort zu kennen und ihm zu verraten unter der Voraussetzung, dass er sie heirate. Nach langem Zögern und Überlegen willigt der Prinz in die Hochzeit ein, obwohl es sich bei der Hexe um die hässlichste Frau handelt, die er jemals gesehen hat. Sie verrät ihm daraufhin die Antwort: „Jede Frau wünscht sich, über ihre persönlichen Angelegenheiten selbst bestimmen zu können“. Der Drache akzeptiert die Antwort und trachtet dem Prinz nicht mehr nach dem Leben.

 

Bei der zwangsläufig folgenden Hochzeit benimmt sich die Hexe grässlich und vergrault alle Gäste. Mit großem Entsetzen und Verzweifeln betritt der Prinz dann das Brautgemach. Wie staunt er, als er dort eine wunderschöne junge Frau in seinem Bett liegen sieht. Es ist die Hexe, die sich verwandeln kann. Sie gibt dem Prinzen auf, sich zu entscheiden, ob sie sich tags als Hexe und nachts als junge schöne Frau oder umgekehrt zeigen soll.

 

Der Prinz überlegt lange, doch dann erinnert er sich an die Antwort auf die Frage des Drachen und entscheidet schließlich, „sie solle dies selbst bestimmen“.

 

Auf Grund dieser Weisheit wird seine Frau vom Hexenzauber erlöst und bleibt für immer bezaubernd schön. Und wenn sie nicht gestorben sind...

 

Gräfin von Arnim erzählte uns anschließend noch ein geheimnisvolles Märchen von  einer verzauberten Prinzessin  und den letztlich erfolgreich bestandenen drei Aufgaben, sie vom Zauber zu erlösen und zur Frau nehmen zu dürfen.…. Und wenn sie nicht gestorben sind…

 

Mit schönen gelben Primeln bedanken wir uns bei Gräfin von Arnim und beenden angeregt unser Treffen.

 

Roswitha Schmidt-Wiegelmann

   
© MSE Hannover